Über uns der Himmel, unter uns das Meer


                                       Quelle: Lovelybooks.de

Autorin: Jojo Moyes

Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag

Bewertung: 4 von 5 Sternen



Vier junge Frauen auf dem Weg in ein neues und ungewisses Leben. Jojo Moyes nimmt uns in ihrem Roman "Über uns der Himmel, unter uns das Meer" nicht nur mit auf eine Zeitreise in die 1940er Jahre - kurz nach Ende des 2. Weltkrieges, sondern auch auf eine Reise von Australien nach England.

 

Man begleitet die vier Hauptcharaktere Magerte, Avice, Frances und Jean sechs Wochen ihres Lebens. Während des Krieges haben sie  junge Soldaten kennengelernt und diese geheiratet. Nun warten ihre Männer im fernen England auf die Ankunft ihrer Bräute. Die jungen Frauen müssen alles hinter sich lassen, ihre Familien, ihre Freunde und vor allem das Leben, dass sie kannten. Nun begeben sich diese vier Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten, gemeinsam auf den Weg in ihr neues Leben. 

 

Jojo Moyes schafft es mal wieder zu bezaubern. Diese Autorin hat die Gabe eine Geschichte so bildlich zu beschreiben, dass man das Gefühl hat eine der insgesamt 600 Bräute auf dem Flugzeugträger zu sein. Man fühlt mit jeder der Frauen mit, auch wenn es bei der ein oder anderen Protagonistin schwer ist Sympathiepunkte zu finden. 

 

Besonders interessant ist die Verwandlung von Frances. Zunächst ist man sich nicht sicher, welchen Part sie in dieser Geschichte haben wird. Aber nach und nach wird Ihre Geschichte zu einer der ergreifendsten Episoden in dem Buch.

 

Leider versucht Jojo Moyes uns zu viele Informationen auch über andere Personen auf dem Schiff zukommen zu lassen. So hätte man beispielsweise die Erläuterung rund um den Kapitän oder auch den Marina Soldaten auf ein Minimum beschränken können. Irgendwann waren es etwas zu viele kleine Geschichten, die sich parallel abspielten. 

 

Nichtsdestotrotz ist es mal wieder ein wunderbares Buch, das einen ergreift und vor allem in eine andere Welt eintauchen lässt. 

 

Man kann mit Sicherheit behaupten, dass Frau Moyes ihre Leser mal wieder nicht enttäuscht hat.